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WALLFAHRTSKIRCHE SAN LUCA
Die Wallfahrtskirche San Luca thront als heiliger Ort schützend über Bologna, auf den Hügeln über der Stadt bietet sie ihren Besuchern einen weiten Blick über das ganze Stadtgebiet. Als Zielort von Pilgerfahrten ist die Kirche ist mit dem Stadtzentrum verbunden: die gesamte Strecke verläuft unter Arkaden und bildet damit die längste Arkadenstrecke der Stadt. Berühmt ist die Kirche wegen der dort aufbewahrten Madonnenikone mit Kind, die ein griechischer Pilger zu Beginn des Jahres 1000 nach Bologna brachte; die Kirche ist eines der Wahrzeichen der Stadt, da sie für Reisende auf dem Weg nach Bologna schon aus der Ferne erkennbar ist.

MONTE SOLE
Monte Sole ist ein historischer Park im Bologneser Apennin auf den Ortsgebieten von Marzabotto, Monzuno und Grizzana Morandi. Er wurde von der Region Emilia-Romagna gegründet, um das Gedenken an die Massaker zu bewahren, die dort im zweiten Weltkrieg stattgefunden hatten. Der historische Park Monte Sole ist heute ein geschütztes Gebiet, in dem mehrere Wege zum Wandern, Mountainbike fahren und Reiten einladen.

FUTAPASS, PROVINZSTRASSE NR. 65 "FUTA”, DEUTSCHER SOLDATENFRIEDHOF FUTA, GOTENSTELLUNG
Der Futapass ist ein Apenninen-Pass etwa in der Mitte der Strecke von Bologna nach Florenz, auf ca. 950 Metern Höhe ü.d.M. Seit Menschengedenken verbindet diese Bergstraße über den tosko-emilianischen Apennin die beiden Städte.

Vor dem Bau der Autobahn A1 (Autostrada del Sole), die seit den 60er Jahren Bologna und Florenz verbindet, war die Provinzstraße 65 „Futa“ eine wichtige Route für Personenverkehr und Warentransport zwischen Emilia-Romagna und Toskana. In der Nähe des Futapasses wurden an der Provinzstraße 65 früher hohe Mauern gebaut, die auch heute noch vorhanden sind und Reisende vor Unwettern schützen können.

Der Futapass war während des zweiten Weltkriegs als Befestigungspunkt der Grünen Linie (“Gotenstellung”), also der Verteidigungsstellung der deutschen Armee gegen die Alliierten, von strategischer Bedeutung. An diesem historischen Ort wird noch heute der vielen im Krieg gefallenen Soldaten gedacht und in den sechziger Jahren wurde direkt am Futapass der größte deutsche Soldatenfriedhof Italiens angelegt.

CASTELLO DEL TREBBIO
Auf der toskanischen Seite der Via degli Dei, auf einem Hügel über dem Mugello befindet sich das im 12. Jahrhundert erbaute Castello del Trebbio, in der Gemeinde San Piero a Sieve. Das Schloss wurde von den Medici als Jagdresidenz genutzt: Lorenzo I. de’ Medici hielt sich dort häufig auf und beherbergte auch den jungen Amerigo Vespucci während der Pestepidemie in Florenz. Heute ist das Schloss ein Agrotourismus-Betrieb, inmitten hoher Zypressen, die es noch romantischer wirken lassen. Direkt in der Nähe liegen die Überreste des alten Pflasters der Via Flaminia Militare.

MONTE SENARIO
Nicht weit vom Castello del Trebbio entfernt liegt der Monte Senario an der Via degli Dei über dem Mugello. Auf der Anhöhe hat das alte Kloster des Servitenordens aus dem 13. Jahrhundert seinen Sitz; die Reliquien der sieben Heiligen, die den Orden gründeten, werden in der Klosterkirche aufbewahrt, die im 18. Jahrhundert im Barockstil renoviert wurde. Vom Monte Senario aus hat man einen herrlichen Blick auf den toskanischen Apennin, bis nach Fiesole und Florenz.


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